Kostenlos · 2 CME-Punkte · 13. Mai & 20. Mai 2026 · 18–20 Uhr · Online

Kostenloser Online-Vortrag · DGSM e.V. & meevida

Schlafstörungen verstehen & kompetent behandeln

Ihre Patient:innen schlafen schlecht. Sie wollen helfen — aber wie? Schlafexpertin Dr. Carolin Marx-Dick zeigt Ihnen kostenlos was evidenzbasiert wirklich hilft.

Auf einen Blick
Termin 1: 13. Mai 2026 · 18–20 Uhr
Termin 2: 20. Mai 2026 · 18–20 Uhr
Format: Online via Zoom
CME-Punkte: 2
Kosten: kostenlos
Für: Psychotherapeut:innen · Ärzt:innen · KJP

Was Sie in diesem Vortrag lernen

Aktuelle Diagnostik

Wie Sie Schlafstörungen systematisch erkennen und klassifizieren — praxisnah und sofort anwendbar.

Interventionen die wirken

Evidenzbasierte psychotherapeutische Methoden für die häufigsten Schlafstörungen Ihrer Patient:innen.

Ihre Fragen live beantwortet

Bringen Sie Ihre Fälle aus der Praxis mit — Dr. Marx-Dick beantwortet sie direkt im Vortrag.

Dr. Carolin Marx-Dick, Fortbildungsleitung Psychotherapeutische Schlafmedizin

Ihre Referentin

Dr. Carolin Marx-Dick

Psychotherapeutin, Schlafexpertin und Autorin. Inhaberin der ganzheitlichen psychotherapeutischen Praxis meevida in Dresden. Initiatorin des ersten DGSM-Zertifikats für psychotherapeutische Schlafmedizin. Autorin von „Schlafstörungen ganzheitlich behandeln“ (Springer, 2022).

Schlafstörungen als Komorbidität bei psychischen Erkrankungen

> 80%
aller psychischen Diagnosen gehen mit klinisch relevanten Schlafstörungen einher — und werden in Studium und Ausbildung kaum gelehrt.
Sehr hohe Komorbidität
PTBS F43.1 70–91 %
Depression F32/F33 80–90 %
ADHS F90 bis 70 %
Hohe Komorbidität
Bipolare Störung F31 50–100 %
Angststörungen F40/F41 50–70 %

Schlafstörungen treten bei den meisten psychischen Erkrankungen als klinisch relevante Komorbidität auf — und werden dennoch in Studium und Ausbildung kaum systematisch gelehrt. Ein Großteil Ihrer Patient:innen schläft schlecht und wartet darauf, dass jemand in Ihrer Praxis das kompetent behandeln kann.

Schlafstörungen jenseits der Psyche

54 %
der Frauen in der Postmenopause leiden laut DGSM an Schlafstörungen — gegenüber 16–24 % in der Allgemeinbevölkerung.
Hormonelle Veränderungen
Wechseljahre (Postmenopause) 35–60 %
Wechseljahre (Perimenopause) 39–47 %
Allgemeinbevölkerung (Vergleich) 16–24 %
Körperliche Erkrankungen
Fibromyalgie-Syndrom chronisches Schmerzsyndrom > 90 %
Diabetes Typ 2 Schlafapnoe als Komorbidität 55–86 %
Chronische Schmerzen inkl. Rückenschmerz, Arthrose 50–70 %
Krebserkrankungen je nach Stadium und Therapie 30–75 %
Quellen: DGSM, Springer Gynäkologie 2022, Gelbe Liste Diabetologie 2021, Rheumaliga CH, SPECTRUM Psychiatrie

Schlafstörungen sind kein rein psychisches Thema. Bei Fibromyalgie, chronischen Schmerzen, Diabetes und in den Wechseljahren leiden Betroffene besonders häufig unter gestörtem Schlaf — und suchen dafür oft psychotherapeutische Unterstützung. Wer Schlafstörungen kompetent behandeln kann, schließt eine der größten Versorgungslücken in der Praxis.

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Termin 1 — 13. Mai 2026
18:00 – 20:00 Uhr · Online via Zoom

13 + 10 =

Termin 2 — 20. Mai 2026
18:00 – 20:00 Uhr · Online via Zoom

13 + 2 =

Mehr als ein Vortrag

Werden Sie zertifizierte:r psychotherapeutische:r Schlafmediziner:in

Nach dem Vortrag interessiert? meevida richtet den ersten Zertifizierungskurs zum DGSM-Zertifikat in psychotherapeutischer Schlafmedizin aus. Berufsbegleitend absolvieren Sie verschiedene Module mit ingesamt 120 UE, 120 CME-Punkte, sofort in der Praxis anwendbar.