Körperliche & hormonelle Erkrankungen
Schlafstörungen jenseits der Psyche
Häufigkeit von Schlafstörungen bei körperlichen Erkrankungen — ein oft übersehenes Behandlungsfeld
54 %
der Frauen in der Postmenopause leiden laut DGSM an Schlafstörungen — gegenüber 16–24 % in der Allgemeinbevölkerung. Schlaf ist auch ein körperliches Thema.
Hormonelle Veränderungen
Wechseljahre (Postmenopause)
35–60 %
Wechseljahre (Perimenopause)
39–47 %
Allgemeinbevölkerung (Vergleich)
16–24 %
Körperliche Erkrankungen
Fibromyalgie-Syndromchronisches Schmerzsyndrom
> 90 %
Diabetes Typ 2Schlafapnoe als Komorbidität
55–86 %
Chronische Schmerzeninkl. Rückenschmerz, Arthrose
50–70 %
Krebserkrankungenje nach Stadium und Therapie
30–75 %
Diabetes Typ 2Restless-Leg-Syndrom
8–45 %
Relevanz für die Psychotherapie: Viele dieser Patient:innen kommen auch in psychotherapeutische Behandlung — wegen Depressionen, Anpassungsstörungen oder Angst infolge der körperlichen Erkrankung. Die Schlafstörung wird dabei oft nicht als eigenständiges Behandlungsziel erkannt. Psychotherapeutische Schlafmedizin schließt genau diese Lücke.
Sehr hohe Komorbidität (> 70 %)
Hohe Komorbidität (30–70 %)
Hormonell bedingt
Allgemeinbevölkerung