Zertifizierungskurs 2027 · Jetzt auf die Warteliste eintragen

Zertifizierungskurs · DGSM e.V. & meevida

Schlafstörungen kompetent behandeln – der Zertifizierungskurs 2027

Der Zertifizierungskurs Psychotherapeutische Schlafmedizin geht 2027 in die nächste Runde. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz auf der Warteliste.

Auf einen Blick
Start: 2027
Format: Berufsbegleitend, überwiegend online
Umfang: 120 CME-Punkte · 18 Monate
Abschluss: DGSM-Zertifikat
Für: Psychotherapeut:innen · Ärzt:innen · KJP

Was Sie im Zertifizierungskurs erwartet

Fundierte Diagnostik

Lernen Sie Schlafstörungen sicher zu diagnostizieren und von anderen psychischen Erkrankungen abzugrenzen — mit evidenzbasierten Methoden aus der aktuellen Forschung.

KVT-I & Dritte Welle

Kognitive Verhaltenstherapie der Insomnie, ACT, Grundlagen für die Gruppentherapie und weitere störungsspezifische Interventionen — direkt anwendbar in Ihrer Praxis.

DGSM-Zertifikat

Der Zertifizierungskurs ist anerkannt durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Sie werden als Psychotherapeutische SchlafmedizinerIn gelistet.

Dr. Carolin Marx-Dick, Fortbildungsleitung Psychotherapeutische Schlafmedizin

Ihre Referentin

Dr. Carolin Marx-Dick

Dr. Carolin Marx-Dick ist Inhaberin von meevida und Initiatorin des Zertifizierungskurses Psychotherapeutische Schlafmedizin. Sie hat das Curriculum gemeinsam mit einer Taskforce der DGSM entwickelt und leitet den Kurs gemeinsam mit führenden Schlafmediziner:innen aus Deutschland.

Schlafstörungen als Komorbidität bei psychischen Erkrankungen

> 80%
aller psychischen Diagnosen gehen mit klinisch relevanten Schlafstörungen einher — und werden in Studium und Ausbildung kaum gelehrt.
Sehr hohe Komorbidität
PTBS F43.1 70–91 %
Depression F32/F33 80–90 %
ADHS F90 bis 70 %
Hohe Komorbidität
Bipolare Störung F31 50–100 %
Angststörungen F40/F41 50–70 %

Schlafstörungen treten bei den meisten psychischen Erkrankungen als klinisch relevante Komorbidität auf — und werden dennoch in Studium und Ausbildung kaum systematisch gelehrt. Ein Großteil Ihrer Patient:innen schläft schlecht und wartet darauf, dass jemand in Ihrer Praxis das kompetent behandeln kann.

Schlafstörungen jenseits der Psyche

54 %
der Frauen in der Postmenopause leiden laut DGSM an Schlafstörungen — gegenüber 16–24 % in der Allgemeinbevölkerung.
Hormonelle Veränderungen
Wechseljahre (Postmenopause) 35–60 %
Wechseljahre (Perimenopause) 39–47 %
Allgemeinbevölkerung (Vergleich) 16–24 %
Körperliche Erkrankungen
Fibromyalgie-Syndrom chronisches Schmerzsyndrom > 90 %
Diabetes Typ 2 Schlafapnoe als Komorbidität 55–86 %
Chronische Schmerzen inkl. Rückenschmerz, Arthrose 50–70 %
Krebserkrankungen je nach Stadium und Therapie 30–75 %
Quellen: DGSM, Springer Gynäkologie 2022, Gelbe Liste Diabetologie 2021, Rheumaliga CH, SPECTRUM Psychiatrie

Schlafstörungen sind kein rein psychisches Thema. Bei Fibromyalgie, chronischen Schmerzen, Diabetes und in den Wechseljahren leiden Betroffene besonders häufig unter gestörtem Schlaf — und suchen dafür oft psychotherapeutische Unterstützung. Wer Schlafstörungen kompetent behandeln kann, schließt eine der größten Versorgungslücken in der Praxis.

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